Verzeichnis von Regelwerken und Lehrbüchern der Blindenschrift

eine unvollständige Sammlung
von
Vivian Aldridge

Stand Februar 2016

NB: Diese Sammlung wurde aus verschiedenen Listen zusammengetragen - ohne Gewähr für die Richtigkeit der Angaben. Bei solchen Übertragungen ist die Fehlerfreiheit fast ausgeschlossen. Korrekturen und Hinweise auf Fehler nimmt der Autor sehr gerne entgegen:
Die E-Mail-Adresse besteht aus: "autor" und "@" und "braille.ch" - natürlich zusammengeschrieben.

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Erläuterungen

In diesem Verzeichnis werden Werke über gültige Blindenschriftsysteme aufgeführt. Für die deutsche literarische ("normale") Schrift beschränkt es sich daher auf Werke, welche die Reformen von 1998 berücksichtigen.

Die Sonderschriften und fremdsprachigen Systeme sind größtenteils älter. Die deutschsprachigen Beschreibungen dieser Systeme sind zum Teil in veralteter deutschen Punktschrift verfasst. Wo kein adäquater Ersatz vorhanden ist, werden diese Werke dennoch aufgeführt.

Die Bezeichnung der deutschen Punktschriftsysteme erfolgt wie folgt:

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Deutsches literarisches Braille
Regelwerke

Offizielle Werke:

Andere Werke

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Deutsches literarisches Braille
Lehrbücher

Vollschriftlehrgänge:

Kurzschriftlehrgänge:

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Mathematik und Naturwissenschaften

Mathematik - neu!:

Chemie:

Die Chemieschrift wurde in den letzten Jahren grundlegend überarbeitet. Folgendes Werk beinhaltet die März 2004 verabschiedete Chemieschrift.

Elektronische Schaltungen:

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Blindennotenschrift

NB: Die Blindennotenschrift gehört zu den beständigsten und international am besten vereinheitlichten Blindenschriften. Die Übertragung von Noten ist ein langwieriger Prozess, und die Blindenschriftausgaben bleiben sehr lang im Gebrauch - auch über Sprachgrenzen hinweg. In kaum einem anderen Bereich ist man auf Übertragungen aus anderen Epochen und Sprachräumen so angewiesen wie für Musiknoten. Aus diesem Grund werden ältere Regel- und Lehrbücher in einem besonderen Anhang zur Blindennotenschrift aufgeführt.

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Fremdsprachen

Englisch:

"Unified English Braille" (UEB)

Die englische Brailleschrift hat eine gewaltige Reform beinahe hinter sich. In jahrelanger Arbeit wurde das "Unified English Braille" (UEB) entwickelt. Diese vereinheitlichte englische Brailleschrift für Text und technisches Material gilt offiziell in Australien, Großbritannien, Irland, Kanada, Neuseeland, Nigeria und Südafrika sowie de facto in vielen anderen Ländern. Die USA befinden sich in einer Umstiegsphase und behalten teilweise die eigene mathematisch-technische Schrift (Nemeth-Code) bei.

Informationen zum UEB sind auf der Webseite der "International Council on English Braille" (ICEB) zu finden. Wichtig zu verstehen ist, dass die Braillecodierung in US-ASCII-Braille erfolgt, so dass an Braillezeilen im deutschen Sprachraum die falschen Punkte erscheinen. Dieses Problem besteht ebenfalls für den Ausdruck der Brailleversion, in Schwarzschrift dagegen nicht. Auf Deutsch ist noch keine ausführliche Beschreibung des UEB verfügbar.

Die englische Brailleschrift vor "Unified English Braille" (UEB)

Folgende Lehrmittel behandeln die englische Kurzschrift vor UEB. Die Kurzschrift selber erfuhr nur wenige markante Änederungen mit Ausnahme der Streichung von den 9 Küzungen
"ble", "com", "dd", "ation", "ally", "o'clock", "to", "into", "by".

Französisch:

"Code Braille Français Uniformisé" (CBFU)

NB: In den letzten drei Jahrzehnten wurden tiefgreifend Änderungen im System der französischen Blindenschrift vorgenommen und 2006 als "Code Braille Français Uniformisé" (CBFU) in Kraft gesetzt. Betroffen sind vor allem Zahlen, Satzzeichen sowie punktschrifttechnische Hilfszeichen.

Die französische Brailleschrift vor dem "Code Braille Français Uniformisé (CBFU)" von 2006

Folgende Lehrmittel behandeln die französische Kurzschrift vor der Vereinheitlichung von 2006:

Diverse Fremdsprachen

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Phonetik / Weltlautschrift für Blinde

Das Brailleschriftkomitee der deutschsprachigen Länder (BSKDL) hat beschlossen, für den deutschen Sprachraum die neue Lautschrift der International Council on English Braille (ICEB) zu übernehmen, jedoch mit notwendigen Anpassung bei den Zeichen, die Übergänge zwischen Text und Lautschrift und umgekehrt markieren. Die neue Lautschrift wird in Kraft treten, nachdem die aktuelle Arbeit an der Übersetzung aus dem Englischen (mit Abweichungen in den Beispielen und für die Anpassungen der An- und Abkündigungszeichen) beendet ist. Regelwerke und Informationen zur ICEB-Lautschrift ("IPA Braille") sind zu finden auf der ICEB-Webseite:
http://www.iceb.org/icebipa.htm.

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Schachschrift

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Computerschrift

Siehe auch die Informationen auf dieser Website: Computerbraille und insbesondere Eurobraille

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Stenografie

NB: Bei der Blindenschrift darf Stenografie nicht mit der Kurzschrift verwechselt werden.

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Gestaltung und Grafiken

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Diverse Gebiete

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Verlage

Deutschland

Schweiz

Österreich

Frankreich

Großbritannien

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URL: http://www.braille.ch/lehrbuch.htm
© Vivian Aldridge 2004 (Letzte Änderung: 2016-03-01)